πMP3 v1.0 portable MP3/WMA/MIDI Audio Player

Der πMP3 portable Audio Player ist eine MP3-Player-Eigenentwicklung, die auf einem PIC-Mikrocontroller basiert. Das Gerät spielt zuverlässig MP3-, MIDI Format 0- und WMA-Dateien von FAT16-formatierten SD-Speicherkarten ab.
Auch bei diesem Projekt stand wieder einmal der Lerneffekt im Vordergrund. Zwar ist das Gerät - abgesehen vom fehlenden Gehäuse - durchaus alltagstauglich, war aber zunächst nur als Experimentierplattform für Komponenten wie Farb-LCD, Lithium-Polymerakku & Ladeschaltung, MP3-Decoder-IC und vor allem SD-Speicherkarten geplant.
Hardwarefeatures

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Hauptprozessor |
PIC18LF6722 (3.3V, 24MHz) |
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MP3-Decoder-IC |
vs1033c |
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Datenspeicher |
SD-Karte (FAT16 bis 2 GB unterstützt) |
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Display |
NOKIA 6100 "knock-off"
(4096 Farben, 132x132 Pixel) |
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Benutzereingaben |
5-Wege-Joystick + 2 weitere Tasten |
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Stromversorgung
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Lithium-Polymer-Akku (1100mAh) |
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Laderegler |
MAX1555 Dual-Input-Laderegler
(Spannungsversorgung per USB und Netzteil) |
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USB-Interface |
über FT232RL realisiert
(für Debugging und Firmware-Updates) |
Softwarefeatures

Die Software des Players umfasst alle einfachen Funktionen, die das Gerät im Alltag sinnvoll nutzen lassen (An/Aus, Play/Stop, Lied weiter/zurück, Lautstärkeregelung, Anzeige der aktuellen Abspieldauer eines Liedes; eine Akkuspannungsüberwachung ist ebenfalls implementiert). Es werden die langen Dateinamen aus dem FAT16-Dateisystem extrahiert und auf dem Display als Liedtitel gescrollt. Beim Abschalten erfolgt eine Speicherung von Konfigurationsdaten (Lautstärke, aktueller Song usw.)
Firmwareupdates geschehen bequem über den eigens für den Player entwickelten USB-Bootloader.
Update (24.12.07):
Während die Hardware der neuen micro-Playerversion bereits in der Schublade liegt habe ich die Möglichkeiten der aktuellen Hardware weiter ausgereizt. Dabei ist eine einfache Tetris-Version mit MIDI-Ingame-Musik entstanden:

Hardwareoptimierungspotentiale

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Da das USB-Interface über einen FT232RL IC realisiert wurde, ist es nicht möglich, den Player als Massenspeichergerät an das Betriebssystem zu verkaufen. Dies verhindert den einfachen Datentrasfer von MP3-Dateien auf die Speicherkarte. |
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Der PIC18LF6722 kann auf Grund der niedrigend Versorgungsspannung (3.3V) nur mit 24MHz getaktet werden. Dies schränkt die sinnvolle Nutzung des Grafik-LCD stark ein, da der Prozessor allein durch den Transfer der MP3-Daten von der Speicherkarte zum Decoder-IC bereits extrem ausgelastet wird. |
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Die Größe der Platine wurde gewählt, um den Zusammenbau des Gerätes sowie ggf. die Fehlersuche in der Hardware zu erleichtern. Eine Reduzierung der Platinenfläche auf ca. die Hälfte sollte möglich sein. |
Fotos

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Letztes Update: 18.02.2008
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